Internationale Partnerschaften

Innerhalb des Weltnetzes der UNESCO-Biosphärenreservate ist der Dialog mit anderen Gebieten unerlässlich. Der Austausch von Projekterfahrungen und guten Umsetzungsbeispielen im Bereich der Nachhaltigkeit ist dabei essentiell: Welche Möglichkeiten der Partizipation wurden genutzt, welche Maßnahmen zum Schutz der Biodiversität wurden ergriffen oder wie erfolgte der Aufbau des Informationszentrums? - sind einige Beispielfragen.

Ziel es ist es, die globalen Herausforderungen desMAB-Programmes bei der Bewältigung der im „Lima Action Plan“ erwähnten Maßnahmen gemeinsam zu bestehen, Synergieeffekte zu nutzen und dabei voneinander zu lernen. 

Menschen stehen auf einer übergroßen bunten Weltkarte. © U. Müller

Kooperation mit dem Lake Bosomtwe in Ghana
 

Seit dem Jahr 2017 kooperiert das Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe mit dem Biosphärenreservat Bosomtwe-See in Ghana, Westafrika.

Kernthemen der Zusammenarbeit sind unter anderem der Aufbau eines Besucherinformationszentrums, die Erarbeitung eines Marketings- und Besucherkonzeptes sowie das Initiieren einer Forschungspartnerschaft für das Modell Biophärenreservatsdorf am Lake Bosomtwe und am Schaalsee. Begleitende wissenschaftlichen Unterstützung erhalten beide Gebiete dabei von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde, vor allem durch den Studiengang Biosphere Reserve Management.

Weitere Kooperationen 

Auf Grund der Lage des UNESCO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe entlang der innerdeutschen Grenze besuchen Gruppen aus Süd-Korea die Region. © D. Foitlänger
Interview mit dem Minister für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus, durch ein Filmteam aus Süd-Korea.

Auf Grund seiner Lage entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis November 1989 interessieren sich besonders auch Gruppen aus Süd-Korea für das Modell eines UNESCO-Biosphärenreservates und besuchten die Region regelmäßig.