So früh wie noch nie!

Erster Weißstorch in Gothmann und damit auch im UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe M-V

Der erste Storch des Jahres - am 16.02.2019 in Gothmann angekommen

Am Samstag, dem 16. Februar 2019 gegen 18:30 Uhr, traf der erste Storch am Nest in Gothmann ein. So früh war der Storch noch nicht zurückgekommen!", informiert Steffen Hollerbach, auf dessen Hof das Nest steht. Ob es derselbe Storch wie in den Vorjahren ist, kann man nicht sagen, da der Storch unberingt ist. „Es könnte somit der männliche Brutstorch aus den letzten Jahren sein“, schätzt Steffen Hollerbach.
Im letzten Jahr - allerdings erst am 5. März - kam zuerst das Weibchen zurück und drei Tage später das Männchen. Die Störchin trägt einen Ring mit der Nummer H5360 und könnte dann nach der Ankunft wieder zweifelsfrei erkannt werden. Mehrfach wurde sie bereits in Spanien in der Nähe von Madrid abgelesen.
Diese frühe Ankunft von Störchen spricht dafür, dass die Störche in Spanien überwintern. Die Störche, die auf der Ostrute nach Afrika fliegen, kommen erst Anfang April zurück. Aus dem Besenderungsprojekt der Stork Foundation weiß Steffen Hollerbach aktuell zu berichten, dass sich die Senderstörche immer noch in Afrika aufhalten. „Als der Storch Mitte Februar in Gothmann ankam, suchte z.B. der besenderte Storch aus Gudow auf seinen Rückflug einen Schlafplatz bei Johannisburg in Südafrika.“ Er hat also noch eine Strecke von ca. 11.000 km vor sich.


Als Tipp, um den Zug der Störche weiter zu verfolgen: Die Seite www.movebank.org aufrufen, im Menü einfach auf Tracking Data Map klicken und in der Suche "Sudewiesen" eingeben. Auf der Karte sind dann die Ortungen der Senderstörche zu sehen.