Neues MAB-Nationalkomitee erstmals zusammengetreten

Nationalkomitee für das UNESCO-Programm "Der Mensch und die Biosphäre" (MAB)

Das deutsche Nationalkomitee für das UNESCO-Programm "Der Mensch und die Biosphäre" (MAB) mit Dr. Norbert Röttgen (mitte) und den Mitgliedern.

Umweltminister Röttgen: Biosphärenreservate bieten Mensch und Natur hervorragende Entwicklungschancen.

Das deutsche Nationalkomitee für das UNESCO-Programm "Der Mensch und die Biosphäre" (MAB) ist nach seiner Neuberufung durch Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen am 28. März in Berlin erstmals zusammengetreten. Ihm gehören 16 Fachleute aus Wissenschaft, Verwaltung und Naturschutzpraxis an. Hauptaufgabe dieses Gremiums ist es, die Entwicklung der 15 deutschen UNESCO-Biosphärenreservate zwischen Rügen und Alpen voranzubringen. 

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen dankte den Mitgliedern des Nationalkomitees für ihre Bereitschaft, ehrenamtlich für die Umsetzung des UNESCO-Biosphärenreservatskonzepts in Deutschland tätig zu sein. Norbert Röttgen: “Der hervorragende Ruf, den die deutschen Biosphärenreservate im Weltnetz dieser Gebiete genießen, geht maßgeblich auch auf das Engagement des deutschen MAB-Nationalkomitees zurück.“ Zugleich betonte der Bundesumweltminister die Entwicklungschancen, die Biosphärenreservate Mensch und Natur gleichermaßen bieten. “Als Modellregionen für nachhaltige Entwicklung tragen sie zum Erhalt der biologischen Vielfalt ebenso bei wie zur regionalen Wertschöpfung. Das schafft Arbeitsplätze im ländlichen Raum, ohne die Dienstleistungen der Natur wie gute Luft, sauberes Wasser und fruchtbare Böden zu beeinträchtigen,“ so Norbert Röttgen. 

Das UNESCO-Programm "Der Mensch und die Biosphäre" wurde vor über 40 Jahren zunächst als Wissenschaftsprogramm ins Leben gerufen, um die Auswirkungen menschlicher Tätigkeit auf die Biosphäre zu untersuchen. Heute gilt es als innovatives Instrument für die Umsetzung der Idee einer nachhaltigen Entwicklung. Im Weltnetz der Biosphärenreservate sind gegenwärtig 580 dieser Gebiete in 114 Ländern vereint. 

Über den Beitrag der Biosphärenreservate zum Klimaschutz informiert derzeit eine Ausstellung im Berliner Dienstgebäude des BMU, Stresemannstr. 128 - 130. Sie ist bis zum 27. April 2012 montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

(Quelle: www.bmu.de)