Länderübergreifende Kooperation unter dem Namen „ELBE PARKS“

Für das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern unterzeichnete Anke Hollerbach (2. v.l.) vom Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe (Foto: Lydia Hohlstein/Biosphärenreservat Mittelelbe)

Auf Einladung der Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz fand am 9. und 10. September 2020 eine Konferenz zum Thema „Fachgespräch Elbe“ in Bad Schandau statt.
Die Vertreterinnen und Vertreter der Schutzgebietsverwaltungen aus dem länderübergreifenden UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe, der Nationalparkverwaltung Krkonoše, der Agentur für Natur- und Landschaftsschutz der Tschechischen Republik, der Nationalparkverwaltung Böhmische Schweiz sowie der Nationalparkverwaltung Sächsische Schweiz unterzeichneten ein Kooperationsmemorandum „ELBE PARKS“
Die Stellvertretenden der Schutzgebiete sehen die Elbe als eine international bedeutende Flusslandschaft an, für deren Erhaltung eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit nötig ist. Um diese Zusammenarbeit zu verbessern, wurde die Kooperation „ELBE PARKS“ gegründet, welche sich als Verband der Schutzgebiete an der Elbe in der Tschechischen Republik und Deutschland versteht. Diese Kooperation soll als Netzwerk fungieren und u. a. einen besseren Informationsaustausch sowie eine bessere Koordination der Naturschutzbemühungen zwischen den Schutzgebietsverwaltungen gewährleisten. Zusätzlich soll mithilfe des Netzwerkes der nachhaltige Tourismus grenzüberschreitend gefördert sowie bestehende Kooperationsprojekte aufgebaut werden.