Informationsveranstaltung zu gefährdeten Haustierrassen am 1.11.

In Besitz weiden die vom Aussterben bedrohten Shorthorns

In Besitz weiden die vom Aussterben bedrohten Shorthorns

Welche gefährdeten Nutztierrassen werden derzeit im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe gehalten und welche Nutzungsmöglichkeiten bestehen für regionale Rassen wie das Deutsche Sattelschwein oder das Schwarzbunte Niederungsrind? Welche Vermarktungsoptionen gibt es für Fleisch, Milch oder Wolle der gefährdeten Rassen? Unter welchen Bedingungen kann die Zahl der Halter von gefährdeten Haustierrassen größer werden?
Diese und weitere Fragen sollen auf der Veranstaltung „Vielfalt erhalten – Alte und gefährdete Haustierrassen im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe“ am 1.11.2012, in 19258 Besitz mit Landwirten, Züchtern, Hobbytierhaltern und anderen Interessierten vorgestellt und diskutiert werden. Veranstalter ist die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Nutztierrassen e.V. (GEH).
Die Veranstaltung beginnt um 17.00 Uhr auf dem Betrieb MAM Nord Besitz-Blücher e.G. (Kurt-Bürger Str. 1a in Besitz) mit der Besichtigung der Deutschen Shorthorns. Im Anschluss erfolgt die Infoveranstaltung im Gemeindehaus von Besitz mit einer Begrüßung durch die Veranstalter und Gastgeber. Es folgt ein bildreicher Vortrag zur aktuellen Situation gefährdeter Nutztierrassen in Deutschland (mit Vermarktungsbeispielen) von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdete Nutztierrassen e.V. (Referentin Antje Feldmann) sowie Informationen zu staatlichen Fördermöglichkeiten alter Nutztierrassen in Mecklenburg-Vorpommern und in Niedersachsen. Anke Hollerbach vom Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-MV berichtet über das neue Projekt „BiosphärenRind Elbe-Schaalsee“ berichten und Maja Züghart vom Landkreis Lüneburg über Aktuelles zum Archezentrum in Neuhaus.

Alte Hausstierrassen empfehlen sich heute gerade auf extensiven Standorten, zur Landschaftspflege von Streuobstwiesen und Magerrasen oder speziell für die Direktvermarktung. Weitere Informationen zu gefährdeten Nutztierrassen sind unter www.g-e-h.de zu finden.