"Dresdner Erklärung" verabschiedet

Während der UNESCO-Konferenz diskutierten Experten aus 80 Staaten vom 27. bis 28. Juni über Biosphärenreservate und Klimawandel und fordern besseren Schutz von biologischer Vielfalt

Mit der "Dresdner Erklärung*" endete in Radebeul bei Dresden die internationale Konferenz der UNESCO, des Bundesumweltministeriums, des Bundesamts für Naturschutz und der DUK. Die 250 Teilnehmer appellieren an die Politik, die Erfahrung der Biosphärenreservate für den Klimaschutz stärker zu nutzen.

In der "Dresdner Erklärung" rufen die Teilnehmer alle Staaten weltweit dazu auf, dass die "laufenden Klimaschutzmaßnahmen auch dem dringend notwendigen Schutz der biologischen Vielfalt gerecht werden". Zudem fordern die Teilnehmer eine engere Verbindung von Klimaschutz, Armutsbekämpfung und dem Erhalt der biologischen Vielfalt. Die Liste der Forderungen umfasst weitere Punkte, wie die Rolle der Landnutzung in der Kohlenstoffspeicherung und neue Finanzierungsmodelle.

Die Biosphärenreservate werden unter anderem dazu aufgerufen, "Partnerschaften mit dem Privatsektor zu entwickeln und auszubauen, um lokale, nationale und internationale Märkte für nachhaltig erzeugte Güter und Dienstleistungen zu identifizieren, zu entwickeln und zu fördern sowie eine Klima schonende Wirtschaftweise in den Gebieten voranzubringen". Damit die Biosphärenreservate ihre Aufgaben umsetzen können, fordern die Konferenzteilnehmer eine ausreichend finanzielle und personelle Ausstattung der Verwaltungen.

*Dresdner Erklärung

(Quelle: www.unesco.de)