"Biosphärenreservate wollen zum Nachmachen anregen"

Interview mit Klaus Jarmatz von Benjamin Hanke für unesco heute online

Das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe erstreckt sich über fünf Bundesländer. Es folgt dem Lauf der Elbe von Sachsen-Anhalt über Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen bis nach Schleswig-Holstein. Klaus Jarmatz, Leiter der mecklenburgischen Verwaltungsstelle, erläutert, wie das Biosphärenreservat seit 2009 neu aufgestellt wird.

unesco heute online: Herr Jarmatz, was charakterisiert den mecklenburgischen Teil des Biosphärenreservats Flusslandschaft Elbe?

Jarmatz: Die mecklenburgische Landschaft hat einen besonderen Charme. Wenn man das Spektakuläre sucht, dann ist es der einzigartige Blick auf die Elbe vom "Elwkieker", einer Endmoräne am Rande der Stadt Boizenburg. Im Binnenland bei Schmölen befindet sich die größte Düne Europas. Wenn man die Landschaft insgesamt charakterisieren möchte, dann hat sie einen hohen Anteil an Grünland, sie ist dünn besiedelt und durch viele Nebenflüsse geprägt.

uho: Anfang 2009 haben Sie die Leitung der Verwaltungsstelle in Mecklenburg-Vorpommern übernommen. Wie haben Sie das Biosphärenreservat weiterentwickelt?

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