Biosphärenreservat Flusslandschaft
Elbe-Mecklenburg-Vorpommern

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Besucherleiteinrichtung entlang des Dünen-Lehrpfads in Klein Schmölen ist zurückgebaut

Der sandige Aufgang zur Binnendüne Klein Schmölen

Ranger des Biosphärenreservates bauen die Leiteinrichtungen zurück

So sah es nach den Stürmen im Kiefernwald hinter der Binnendüne aus.

Umgestürzte Bäume hinterließen Schäden an der nun zurückgebauten Leiteinrichtung.

Die Pulttafeln des Dünenlehrpfades werden wieder komplettiert.

Die Ranger des UNESCO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern haben – mit Unterstützung ihrer Kollegen aus dem UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee – in den vergangenen Tagen die hölzerne Besucherleiteinrichtung auf der Binnendüne in Klein Schmölen zurückgebaut.

Bereits seit den 1990-ziger Jahren führten kniehohe Leiteinrichtungen, und an den steilen Auf- und Abgängen auch Treppenstufen, die Besucher vom Dünenfuß auf die höchste Binnendüne im damaligen Naturpark Mecklenburgisches Elbetal. Im Jahr 2005 wurde der beliebte Rundwanderweg mit einem Dünenlehrpfad ergänzt. Dieser wurde 2016 vom Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe aktualisiert und wird auch weiterhin Informationen zu dem besonderen Lebensraum des gut zwei Kilometer langen und bis zu 600 Meter breiten Dünenmassivs bereithalten.

Ausschlaggebend für die Entscheidung zu einem Rückbau der teilweise maroden Holzbohlen und der immer wieder übersandeten Treppenstufen waren Sebastian, Xavier und Herwart – die Orkane bzw. Herbststürme im vergangenen Jahr. Vor allem entlang des ausgeschilderten Rundwanderweges auf der Rückseite der Elb-taldüne hinterließen sie zahlreiche Sturmschäden an der in die Jahre gekommenen Leiteinrichtung.

In den kommenden Herbstmonaten werden die 12 Pultafeln des Dünenlehrpfades auf dem Weg bis zum Aussichtspunkt, der sich ca. 30 Meter über der Löcknitz-Niederung erhebt, umgesetzt. Geplant ist außerdem, das Betreten außerhalb des sichtbaren sandigen Weges in der Pflegezone des Biosphärenreservats teilweise frei zu geben. Dazu bedarf es einer Änderung in der Allgemeinverfügung und einer Abstimmung mit der Gemeinde Dömitz.




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