Fotoausstellung „Natur und Grenze“

Sonnenaufgang am Grünen Band bei Boizenburg. Früher Grenzturm, heute Vogelschutzturm. Wie sah es vor 25 Jahren dort aus? In der Ausstellung sollen historische und aktuelle Bilder gegenüber gestellt werden.

Wo einst die innerdeutsche Grenze stand, zieht sich heute ein Grünes Band durch Deutschland. Für die Umsetzung seiner Idee, den ehemaligen Todesstreifen zu einer Lebenslinie durch Deutschland zu entwickeln, fand der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) viele engagiert Verbündete im staatlichen und verbandlichen Naturschutz, und so entstand mit dem „Grünen Band“ der größte Biotopverbund Deutschlands. Etwa 87 % des ehemaligen Grenzstreifens kann man heute als naturnah bezeichnen, zwei Drittel sind als Naturschutz- oder FFH Gebiete besonders gesichert.

Auch die beiden UNESCO Biosphärenreservate Flusslandschaft Elbe und Schaalsee entstanden im ehemaligen Grenzgebiet und sind heute Teil des „Grünen Bandes“. Wie sich die Landschaft am „Grünen Band“ entwickelt hat möchten wir, die Biosphärenreservatsverwaltung und die  Fördervereine der beiden Schutzgebiete Elbe und Schaalsee, in einer gemeinsamen Ausstellung an zwei Standorten zeigen; im Zeughaus in Dömitz und im Grenzhus in Schlagsdorf. Viele Fotos entstanden während der ereignisreichen Zeit des Mauerfalls; Zeitzeugnisse, die in der Ausstellung gezeigt werden sollen. Und wie sieht die Landschaft im ehemaligen Grenzstreifen heute, 25 Jahre danach, aus? Wir bitten die Fotografen, die Motive von damals heute noch einmal zu fotografieren. In der Ausstellung werden die Fotos von damals und heute gegenüber gestellt, um die Dynamik der Natur und der Gesellschaft darzustellen. Sicher schlummern in vielen Schubladen und Fotoalben Bilder, die es wert sind, der Öffentlichkeit gezeigt zu werden. Die Fördervereine und die Biosphärenreservatsverwaltung rufen die Menschen der Region auf, sich an der Ausstellung zu beteiligen.
Ansprechpartner für die Elberegion ist Dirk Foitlänger (038847-624842), für die Schaalseeregion Elke Dornblut (038851-30229).
Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an, wir freuen uns auf Ihre Mitarbeit!

Das Projekt wird unterstützt durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung aus Erträgen der Lotterie BINGO / die Umweltlotterie sowie durch die Raiffeisenbank Südstormarn Mölln e. G.