World-Ranger-Day 2026 - Entdecken, erleben, schützen

Natur hautnah erleben und dabei die unverzichtbare Arbeit der Rangerinnen und Ranger kennenlernen: Anlässlich des Welt-Ranger-Tags am 31. Juli 2026 lädt das UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee und der Naturpark Lauenburgische Seen als Teil der Nationalen Naturlandschaften zur „Fahrradtour zum World-Ranger-Day“ ein.

Ranger Mario Axel © E. Dornblut
Ranger Mario Axel

Ranger des Naturparks Lauenburgische Seen und des UNESCO-Biosphärenreservates Schaalsee leiten die ca. 45 km lange Radtour durch die beiden Schutzgebiete. Im Fokus der Tour stehen die Historie der ehemaligen Grenzregion und Informationen zu verschiedenen Naturschutzprojekten. Anwohnende wie Gäste der Schaalseeregion erhalten dabei spannende Einblicke in den vielseitigen Berufsalltag der Ranger. Gleichzeitig lenkt der Aktionstag den Blick auf die globale Bedeutung der Rangerarbeit für Natur- und Klimaschutz und macht sich für bessere und sichere Arbeitsbedingungen stark.
 

Wir empfehlen die Nutzung von E-Bikes. Treffpunkt der Radrundtour ist das GRENZHUS (Neubauernweg 11) in 19217 Schlagsdorf.

Anmeldung sind unter Tel. 0173 3000484 erwünscht.

Radtour in der Schaalseeregion © U. Müller
Radtour in der Schaalseeregion

Zum 20. Mal würdigt der World Ranger Day die unverzichtbare Arbeit von Rangerinnen und Rangern weltweit. Unter dem Motto „Ranger: Wächter eines sich wandelnden Planeten“ stehen sie im Mittelpunkt – Menschen, die sich tagtäglich für den Schutz von Natur, Artenvielfalt und einzigartigen Landschaften einsetzen. In den Nationalparken, Naturparken, Biosphärenreservaten und Wildnisgebieten – den Nationalen Naturlandschaften – bieten zahlreiche Veranstaltungen deutschlandweit Gelegenheit, den Rangerinnen und Rangern über die Schulter zu schauen.

Rund 850 Rangerinnen und Ranger in Deutschland stehen für eine professionelle Betreuung der Schutzgebiete. Ihr Beruf ist anspruchsvoll, vielseitig und hochrelevant für die Zukunft: Sie dokumentieren Arten, schützen sensible Lebensräume und sorgen dafür, dass Verhaltensregeln in der Natur eingehalten werden. Gleichzeitig wirken sie als Vermittler zwischen Menschen und Natur, etwa im Gespräch mit Schutzgebietsgästen und Anwohnenden, bei Bildungsangeboten für Kinder und Jugendliche oder in der Zusammenarbeit mit Landnutzenden. Durch ihre tägliche Arbeit stärken sie in der Gesellschaft das Verständnis für ökologische Zusammenhänge und schaffen Naturerlebnisse, die Menschen für den Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen begeistern. 
Ihre Einsatzorte sind vorrangig die Nationalen Naturlandschaften – ein Bündnis aus 141 Gebieten von den Küsten bis in die Alpen. Diese sind wichtige Rückzugsräume für bedrohte Arten und bieten Menschen zugleich naturschonende Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

Weltweit nehmen etwa 285.000 Rangerinnen und Ranger eine Schlüsselrolle darin ein, globale Naturschutzziele zu erreichen. Rund 150 von ihnen verlieren jedes Jahr im Dienst ihr Leben – insbesondere durch Wilderer, Angriffe von Wildtieren und Naturkatastrophen. Der Welt-Ranger-Tag macht global auf die schwierigen Arbeitsbedingungen aufmerksam und fordert erhebliche Verbesserungen - wie faire Löhne, gute Aus- und Weiterbildung und angemessene Ausstattung. 

Gegenseitiger Respekt und Verständnis füreinander, Schutzgebietsregeln anerkennen und ein wenig Verzicht im täglichen Leben helfen, unsere einzigartige Natur auch für kommende Generationen zu erhalten.“, betont Jens Liß, Co-Vorsitzender des Bundesverbands Naturwacht e. V. 
Der Verband ruft anlässlich des Welt-Ranger-Tags jährlich zu Spenden auf, die an die Thin Green Line Foundation gehen. Diese unterstützt Rangerinnen und Ranger weltweit unter anderem mit Schutzausrüstung, Erste-Hilfe-Paketen und Fortbildungsangeboten.


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