10 Jahre Biosphärenreservat Elbe-Gesetz: Erfolgsmodell für Naturschutz und Regionalentwicklung

Mit einem Festakt im „Umwelthaus Dreiseitenhof“ des Jessenitzer Aus- und Weiterbildung e. V. wurde gestern Nachmittag (31.07.) das zehnjährige Bestehen des Landesgesetzes über das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern gewürdigt.

Minister Dr. Till Backhaus, Eilyn Brockmöller, Anke Hollerbach, Ute Lindenau und Werner Promer, © E. Dornblut
Minister Dr. Till Backhaus, die Geschäftsführerin des JAW e.V., Eilyn Brockmöller, die Leiterin des Biosphärenreservatsamtes Schaalsee-Elbe, Anke Hollerbach, die Bürgermeisterin der Stadt Lübtheen, Ute Lindenau und Werner Promer, ehemaliges Mitglied des Kuratoriums für das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe M-V auf der Feierstunde beim Jessenitzer Aus- und Weiterbildung e. V. in Jessenitz

Umweltminister Dr. Till Backhaus betonte in seinem Grußwort die Vorreiterrolle des UNESCO-Biosphärenreservats für den ländlichen Raum und eine zukunftsfähige Umweltpolitik:

Mit dem Biosphärenreservat Elbe-Gesetz hat Mecklenburg-Vorpommern einen klaren Rahmen für den Schutz einer einzigartigen Flusslandschaft geschaffen – ökologisch, rechtssicher und gemeinsam mit den Menschen vor Ort entwickelt.“ 

Das Gesetz war am 1. Februar 2015 in Kraft getreten und hat die internationale UNESCO-Anerkennung des länderübergreifenden Biosphärenreservats für den mecklenburgischen Teil auf eine rechtliche Grundlage gestellt. Das Schutzgebiet umfasst heute rund 46.000 Hektar in 20 Gemeinden mit etwa 22.000 Einwohnern und Einwohnerinnen. Es gliedert sich in Kern-, Pflege- und Entwicklungszonen, die Raum für Naturschutz, nachhaltige Landwirtschaft und umweltverträglichen Tourismus bieten.

Hier lesen Sie die vollständige Pressemitteilung des Ministerims für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt