Naturschutz

Unter Naturschutz wird die Gesamtheit der Maßnahmen verstanden, die

  • zur Erhaltung und Förderung von Pflanzen und Tieren wildlebender Arten und
  • ihrer Lebensgemeinschaften und natürlichen Lebensgrundlagen sowie
  • zur Sicherung von Landschaften und Landschaftsteilen unter natürlichen Bedingungen beitragen.

Die Maßnahmen und Ziele des Naturschutzes können ganz unterschiedlich sein, entsprechend den jeweiligen Gebieten und Arten. Verschiedene Kategorien von nationalen und internationalen Schutzgebieten tragen dem Rechnung.

Nationale Naturlandschaften, wie Naturparke, Biosphärenreservate und Nationalparke sind großflächige, naturnahe Kulturlandschaften. In den bundesdeutschen „Großschutzgebieten“ sind oft weite Teile als Landschaftschutzgebiet (LSG) und kleinere Flächen als Naturschutzgebiet (NSG) ausgewiesen. In Nationalparks und Biosphärenreservaten gibt es oft noch "Zonierungen" mit abgestufter menschlicher Einflussnahme.

Im UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe M-V gibt es seit Verabschiedung des "Gesetzes über das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe Mecklenburg-Vorpommern" die Schutzgebietskategorien "Landschaftsschutzgebiet" und "Naturschutzgebiet" nicht mehr. An ihrer Stelle sind nun die Entwicklungs- und die Pflegezone getreten.

Der globale Naturschutz wird durch Europäisches Recht und internationale Abkommen geregelt. Im Rahmen des europaweiten Schutzgebietsnetzes „Natura 2000“ haben im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe M-V acht Flora-Fauna-Habitat-Gebiete und zwei Vogelschutzgebiete europäischen Schutzstatus.

Welche Naturschutzprojekte im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe M-V initiiert und durchgeführt wurden, erfahren Sie hier.